Die Preisverleihung

Der freie Journalist Claas Relotius ist für seine Reportage „Nummer 440” („Der Spiegel“, April 2016) mit dem Weseler Konrad-Duden-Journalistenpreis 2018 ausgezeichnet worden. In seinem sehr detailliert geschilderten und berührenden Artikel beschreibt Claas Relotius das Schicksal von Mohammed Bwasir, einem jungen Jemeniten, der in das Gefangenenlager Guantanamo verschleppt wurde und dort beinahe sein halbes Leben eingesperrt war. Ohne Happy End. Denn am Ende bleibt ein 34-jähriger, gebrochener Mann, der Angst vor dem Leben außerhalb der Gefängnismauern hat und sich weigert, Guantanamo zu verlassen. Claas Relotius gelang damit ein eindringliches Werk darüber, was einen Menschen dazu veranlasst, seine Freiheit aufzugeben.

Der zweite Platz ging an den Journalisten Philipp Elsbrock für seinen Beitrag „Der Rebenflüsterer („Der Feinschmecker“, November 2016).  Björn Stephan sicherte sich mit „Bundeswehr undercover“ („Stern“, April 2016) den dritten Platz.

Die Artikel der drei Preisträger finden Sie hier:

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