Die Preisverleihung 2018

Der freie Journalist Claas Relotius erhielt für seine Reportage „Nummer 440” („Der Spiegel“, April 2016) den Weseler Konrad-Duden-Journalistenpreis 2018. Der Spiegel hat sich von ihm wegen Manipulation seiner Artikel getrennt. Auch der Gewinnerbeitrag befand sich unter den gefälschten Artikeln. Claas Relotius gab seinen Preis sowie das Preisgeld freiwillig zurück. Die Jury entschied mehrheitlich, dass es kein Nachrücken der Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten auf die Plätze eins, zwei und drei geben wird.

Der zweite Platz geht nun nach wie vor an den Journalisten Philipp Elsbrock für seinen Beitrag „Der Rebenflüsterer („Der Feinschmecker“, November 2016). Björn Stephan bleibt mit „Bundeswehr undercover“ („Stern“, April 2016) auf dem dritten Platz.

Darüberhinaus beschloss die Jury, die Ausschreibungskriterien des Konrad-Duden-Journalistenpreises anzupassen. So werden die Teilnehmer zum nächsten Journalistenpreis im Jahr 2020 versichern müssen, dass die recherchierten Inhalte der Wahrheit entsprechen.

Die Artikel der beiden Preisträger finden Sie hier:

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