Arthrose und Kunstgelenke

Die Arthrose des Knie- und Hüftgelenk zählt zu den häufigsten Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparats. Sie führt zu Schmerzen mit Bewegungseinschränkung und somit zum Verlust von Mobilität und Lebensqualität. Durch den Einsatz von Kunstgelenken kann diese Verschleißerkrankung erfolgreich behandelt werden. In Deutschland werden jährlich ca. 380.000 Kunstgelenke des Hüft- und Kniegelenkes zum Ersatz eines verschlissenen Gelenkes eingesetzt. In dem Vortrag „Moderne Therapie der Arthrose des Hüft- und Kniegelenks" zeigen Dr. Levent Özokyay, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie sowie Leiter des zertifizierten Endoprothetik- Zentrums am Marien-Hospital, und sein Oberarzt-Team (Dr. med. Paul-Dan Florian-Hatfaludi, Dr. Yama Bareksei, Oliver Dushaj), wann der Einsatz eines Kunstgelenks angezeigt ist und welche modernen, schonenden Verfahren eingesetzt werden sollten. Hierzu gehört der Ersatz des Hüftgelenkes in der minimal-invasiven AMIS®-Technik, der in hoher Frequenz am Marien-Hospital durchgeführt wird. Die Klinik ist mittlerweile Referenzklinik für diesen Eingriff. Zudem wird der Chefarzt die Möglichkeiten des künstlichen Kniegelenkersatz mit bewährten Standardprothesen und patienten-individualisierten Knieprothesen darstellen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Dr. med. Levent Özokyay,
Leiter des Endoprothetik-Zentrums, Chefarzt der Klinik
für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie am Marien-Hospital

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