“Klangreicher Forellenteich”

Das Klavierquintett in renommierter Besetzung präsentiert Schuberts berühmtes Forellenquintett, das durch fünf Neukompositionen aus fünf Ländern reflektiert und erweitert wird. Lena Neudauer (Violine), Wen Xiao Zheng (Viola), Danjulo Ishizaka (Violoncello), Rick Stotijn (Kontrabass) und Silke Avenhaus (Klavier) präsentieren dieses bei CAvi-music erschienene Programm unter dem Namen „Ein Forellenteich“.

Ebenso vollendet wie populär ist die Musik des Forellenquintetts von Franz Schubert. Der Wunsch der Musiker war es, das Schubertsche Forellenquintett um einen kompositorischen Blick aus der Gegenwart zu ergänzen, um ihm so eine aktuelle Brisanz zu verleihen und dem neugierigen Publikum eine zusätzliche Betrachtungsweise und Erlebbarkeit zu ermöglichen.

Fünf junge europäische Komponisten haben sich dieser Aufgabe gestellt. Das Resultat ist aufregend und überaus modern. Dem Variationensatz, dem Schubert sein Lied „Die Forelle“ als Thema zugrunde legte, werden wiederum fünf kurzweilige und originelle Variationen der Komponisten angefügt. Jeweils eines der fünf Instrument steht dabei im Fokus der Neukomposition.

Dass die neuen Variationen sich – ohne gegenseitige Absprache – auf das Spannendste ergänzen, ist ein Glücksfall. Vom ironisierten Forellenwalzer über die Vertonung der Initialen Schuberts bis hin zur Cybervariation (bei der unter Hinzunahme einer abzuspielenden Mobil-App an den Klang einer verzogenen Langspielplatte erinnert wird), reicht die stilistische Palette der Neukomposition.

Dass die neuen Variationen sich – ohne gegenseitige Absprache – auf das Spannendste ergänzen, ist ein Glücksfall. Vom ironisierten Forellenwalzer über die Vertonung der Initialen Schuberts bis hin zur Cybervariation (bei der unter Hinzunahme einer abzuspielenden Mobil-App an den Klang einer verzogenen Langspielplatte erinnert wird), reicht die stilistische Palette der Neukompositionen.
Danjulo Ishizaka zählt weltweit zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Seine unverkennbare Klangfarbe und wahrhaftige musikalische Tonsprache zeugen von höchster Individualität und persönlichem Ausdrucksvermögen. Danjulo spielt das Stradivari Cello „Feuermann“ (1730) der Nippon Music Foundation.
Die Münchner Geigerin Lena Neudauer setzt auf stetige Entwicklung anstelle schneller Karrieresprünge. „Ich sehe Musik nicht als Ware“, betonte sie 2016 beim Klassik-Treff des Theaterforum Gauting. Dieser Ausspruch ist zwar schon älter, die Meinung aber so aktuell wie eh und je.
Rick Stotijn, Kontrabassist, beim Swedish Radio Symphony Orchestra und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, zählt heute international zu den führenden Kontrabassisten. Er erhielt seinen ersten Unterricht auf dem Instrument mit acht Jahren und studierte später am Konservatorium in Amsterdam.
Die Pianistin Silke Avenhaus überzeugt seit Jahren Publikum und Kritik mit ihrem Künstlertum, zupackenden Interpretationen, Entdeckungsfreude. Für die jüngste Aufnahme hat sie Klavierwerke Wagners, Liszts und Rossinis in einem „Salon Chromatique et Harmonique“ vereint und so in überraschende Zusammenhänge gestellt.
Wen Xiao Zheng ist ein chinesischer Bratschist. Zheng, ein Schüler in der Klasse von Hariolf Schlichtig an der Hochschule für Musik und Theater München, wurde im Januar 2008 mit dem ersten Preis im Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb ausgezeichnet. Die 2008 ausgeschriebenen Fächer waren Klavierquartett und Bratsche, in denen sich Zheng unter 13 gemeldeten Teilnehmern auszeichnete.

 

Programm:

Robert Schumann: Klavierquartett Es-Dur

Dejan Lazic, Ferran Cruixent, Osmo Tapio Räihälä, Gerald Resch, Johannes X. Schachtner:

„Ein Forellenteich“ 5 kurze Reflexionen über das Lied „Die Forelle“ von Franz Schubert

Franz Schubert op. Post. 114, A-Dur D 667 „Forellenquintett“

 

Vorverkauf ab 31.10.2020

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