Literaturfrühstück: Émile Zola

Vor 150 Jahren erschien Émile Zolas erster naturalistischer Roman, 'Thérèse Raquin', dem sein Romanzyklus 'Les Rougon-Macquart' in 20 Bänden folgte. Es ist die 'Natur- und Gesellschaftsgeschichte einer Familie' im Zweiten Kaiserreich, die fünf Generationen umfasst. Dieses monumentale Werk, das zur Weltliteratur zählt, ist mit seinen Handlungsorten in ganz Frankreich und seinen unterschiedlichen Bevölkerungsschichten auch ein historisches Dokument einer Zeit, in der der Autor selbst zum Akteur des öffentlichen Lebens wird. Sein Einsatz in der Dreyfus-Affäre gehört zu den großen Augenblicken in der französischen Geschichte. Wolfgang Schwarzer, Romanist, bis 2012 Fachbereichsleiter für romanische Sprachen bei der VHS Duisburg, ist Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Sein Vortrag vermittelt einen Einblick in das Leben und Werk eines der großen Klassiker der Weltliteratur und in die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe seiner Zeit.

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